Leitfaden & FAQ

So nutzen Sie Reviewslip, ohne markiert zu werden.

Reviewslip hilft nur dann, wenn Sie es so einsetzen, wie es die Bewertungsplattformen erwarten. Dieser Leitfaden behandelt die richtige Einrichtung, das angemessene Tempo, die Muster, die dazu führen, dass Bewertungskampagnen gefiltert oder bestraft werden, und was tatsächlich auf dem Spiel steht, wenn Sie es falsch machen.

Der mit Abstand größte Fehler: Den QR-Code nur an Kunden zu geben, von denen Sie glauben, dass sie zufrieden sind. Das ist Bewertungsselektion (review gating) — Google verbietet sie, und ebenso die Verbraucherschutzvorschriften von der US-FTC über die EU und das UK bis Asien. Bieten Sie allen denselben Weg zur Bewertung an und lassen Sie ehrliche Meinungen dort landen, wo sie landen.

01

Die Einrichtung

Die meisten Probleme entstehen schon zu Beginn. Wo und wann Sie den QR-Code platzieren, entscheidet darüber, ob die folgenden Bewertungen natürlich wirken.

Dort, wo jeder Kunde am Ende seines Besuchs vorbeikommt — auf dem Kassenbon, einer Tischkarte, der Zimmermappe, dem Kassenbildschirm. Ziel ist, dass alle dieselbe Gelegenheit zum Scannen erhalten, und nicht, dass Sie auswählen, wer ihn zu sehen bekommt. Vermeiden Sie Platzierungen, an denen ihn nur bestimmte Kunden je zu Gesicht bekommen.

02

Tempo und Muster

Echte Bewertungen sammeln sich in einem glaubwürdigen Tempo an. Die Form Ihres Bewertungsverlaufs ist ebenso wichtig wie der Inhalt.

Es gibt keinen veröffentlichten Schwellenwert — Google nennt keinen, und wer eine genaue Zahl angibt, rät. Das Prinzip lautet Verhältnismäßigkeit: Ihre Bewertungsrate sollte einem plausiblen Anteil Ihres tatsächlichen Kundenaufkommens entsprechen und sich nicht abrupt ändern. Ein Café mit 500 Gästen pro Woche verträgt weit mehr als eine Pension mit sechs Zimmern. Als praktische Faustregel gilt: Wenn die Bewertungen einer Woche Ihre Gesamtzahl um mehr als etwa ein Fünftel erhöhen würden, treten Sie kürzer.

03

Warnsignale, die zu Sanktionen führen

Das sind die Praktiken, die aus einem legitimen Bewertungsprogramm ein Risiko machen. Keine davon ist es wert.

Nein. Anreizbasierte Bewertungen sind von Google verboten und werden auch von der FTC-Regel sowie ihren Entsprechungen in der EU, im UK und in Asien erfasst. Das gilt selbst dann, wenn Sie im Gegenzug bereitwillig eine negative Bewertung akzeptieren würden — das Problem ist die Bezahlung, nicht die Bewertungstendenz. Sie dürfen sich bedanken. Sie dürfen nicht bezahlen.

04

Was tatsächlich auf dem Spiel steht

Die Folgen reichen von unsichtbar bis gravierend, und einige treten erst Monate später ein.

Grob nach Schweregrad: Einzelne Bewertungen werden gefiltert und erscheinen nie; ein ganzer Schwung wird nachträglich entfernt, manchmal Monate später; der Eintrag erhält einen Verbraucherhinweis, der Besucher warnt, dass verdächtige Aktivitäten festgestellt wurden; oder der Eintrag wird gesperrt. Rechtlich sieht die US-FTC-Regel zivilrechtliche Bußgelder vor, die pro Verstoß bemessen werden — pro gefälschter Bewertung, nicht pro Unternehmen —, und die Regelwerke der EU, des UK und Asiens haben ihre eigenen Bußgelder und Durchsetzungsmechanismen. Hinzu kommt der schlichte Reputationsschaden, öffentlich ertappt worden zu sein.

05

Gut umgesetzt

Wie ein gesundes, dauerhaft tragfähiges Bewertungsprogramm in der Praxis aussieht.

Ein stetiges Rinnsal statt einzelner Schübe. Eine Mischung aus Bewertungen statt einer Wand aus fünf Sternen. Bewertungen unterschiedlicher Länge — mal eine Zeile, mal ausführlich. Zeitlich über Tage und Stunden verteilt statt gebündelt. Antworten des Inhabers auf gute wie auf schlechte Bewertungen. Dieses Profil ist das, was die Plattformen erwarten, und zugleich das, was jemanden überzeugt, der Ihren Eintrag liest.

Dies sind praktische Hinweise auf Grundlage veröffentlichter Plattformrichtlinien und der Verbraucherschutzvorschriften in den USA (FTC), in der EU und im UK sowie in Asien — keine Rechtsberatung. Die Regeln ändern sich und unterscheiden sich je nach Markt. Prüfen Sie die aktuellen Vorgaben dort, wo Sie tätig sind, und holen Sie professionellen Rat ein, wenn Sie unsicher sind.

Richten Sie es vom ersten Tag an richtig ein.

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